ILE Jura-Rothsee – Gemeinsam die Region gestalten

Der starke Süden im Landkreis Roth

Die ILE Jura-Rothsee (Integrierte Ländliche Entwicklung) ist ein Zusammenschluss der fünf Kommunen Allersberg, Greding, Heideck, Hilpoltstein und Thalmässing. Seit 2017 arbeiten die Städte und Märkte gemeinsam daran, die Region im Süden des Landkreises Roth nachhaltig weiterzuentwickeln und für die Zukunft zu stärken.

Ziel der ILE Jura-Rothsee ist es, Herausforderungen nicht allein, sondern gemeinsam anzugehen. Grundlage der Zusammenarbeit bildet ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK), in dem Leitlinien, Ziele und konkrete Projekte für die Region festgelegt sind.
Im Mittelpunkt stehen z.B. Themen wie die Stärkung der Lebensqualität, die Förderung des Ehrenamts, die Unterstützung von Vereinen und Initiativen, die nachhaltige Entwicklung von Natur und Landschaft sowie die Verbesserung der kommunalen Zusammenarbeit.
Ein wichtiger Baustein der ILE-Arbeit ist das Regionalbudget, mit dem jährlich Kleinprojekte von Vereinen, Kommunen, Initiativen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern gefördert werden. So entstehen vor Ort viele Ideen und Maßnahmen, die das Leben in den Gemeinden bereichern und den Zusammenhalt stärken.
Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“ gestaltet die ILE Jura-Rothsee die Zukunft der Region aktiv mit und schafft Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und Gäste.

Ansprechperson:

ILE-Umsetzungsbegleitung
Sophia Hofmann
umsetzungsbegleitung@jura-rothsee.de
Tel.: 0911 65082821
Mobil: 0151 65134421


LAUFENDE PROJEKTE

Aufruf zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte bis 31. Januar 2027

Abgabe der Förderanfragen spätestens am 31. Januar 2027

Der ILE-Zusammenschluss Jura-Rothsee beabsichtigt für das Jahr 2027 beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Mittelfranken die Förderung eines Regionalbudgets nach den Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) in Höhe von 50.000 EUR zu beantragen. Im Falle der Bewilligung durch das ALE erfolgt die Förderung nach den Bestimmungen der Maßnahme 9.0 Regionalbudget im Förderbereich 1 „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) des Rahmenplans der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) in der jeweils geltenden Fassung.  mehr...

Als Ansprechpartner steht zur Verfügung:
Sophia Hofmann – ILE-Umsetzungsbegleitung
E-Mail: umsetzungsbegleitung@jura-rothsee.de
Tel.: 0911/65 0828 21, Mobil: 0151/65 1344 21

Klimafreundlicher Lkw-Verkehr entlang der A9 – Pilotprojekt in der ILE Jura-Rothsee

Die A9 zwischen Nürnberg und München gilt als eine der wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsadern in Deutschland. Entlang des rund 30 Kilometer langen Abschnitts der A9 zwischen den Anschlussstellen Allersberg und Greding wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) im Rahmen des Projekts RegioStrat ein innovatives Konzept entwickelt, um emissionsarme Lkws künftig besser mit Strom und ggf. Wasserstoff zu versorgen. Die Ergebnisse wurden am 23. September in Greding vorgestellt.

Gruppenfoto von 15 Personen vor einem Gebäude mit Blumenkästen und Bannern der Metropolregion Nürnberg.

Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) hat untersucht, welche Potenziale für die Versorgung des elektrischen Autobahnverkehrs mit regionaler, erneuerbarer Energie bestehen. Für die Analyse wurde ein Abschnitt der A9 im Gebiet der Mitgliedskommunen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Jura-Rothsee ausgewählt. Zu diesem Zusammenschluss im Landkreis Roth gehören die Kommunen Allersberg, Greding, Heideck, Hilpoltstein und Thalmässing.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die gemeinsame Betrachtung von Verkehr, erneuerbaren Energien, Netzinfrastruktur und Flächenpotenzialen einen klaren Mehrwert beim Ausbau der Ladeinfrastruktur schafft. Bei diesem Korridorkonzept stehen die Autobahnanschlussstellen im Fokus. Besondere Ausbaupotenziale für die Entwicklung einer zukünftigen Lade- und Energieinfrastruktur sieht die Studie bei den Autobahnanschlussstellen Allersberg, Hilpoltstein/Sindersdorf und Greding.

An diesen Standorten können die Kommunen durch Flächensicherung, die Koordination relevanter Akteure sowie die Vorbereitung geeigneter Flächen zur Umsetzung beitragen. Das Korridorkonzept schafft dafür eine gemeinsame fachliche Grundlage. Ein ergänzender Leitfaden überträgt die Studienergebnisse in die kommunale Praxis. Eine Checkliste und ein Fünf-Schritte-Plan unterstützen interessierte Kommunen bei der Entwicklung eines eigenen Korridorkonzepts.

„Die nun anlaufende Umstellung auf schwere elektrische Fahrzeuge wird sehr herausfordernd sein, insbesondere an Fernstraßen. Sie gelingt umso besser, wenn wir Ladeinfrastruktur und Energieversorgung noch weitreichender als bisher zusammendenken. Mit dem Korridorkonzept A9 zeigen wir im Landkreis Roth auf, wie leistungsstarke Ladepunkte für Lkw und Busse Hand in Hand mit dem regionalen Ausbau von Stromnetzen, Speichern und Anlagen für erneuerbare Energien entstehen können. Dieses Pilotprojekt liefert eine wertvolle Blaupause für die gesamte Metropolregion Nürnberg“, so Günter Finzel, Leiter Strukturentwicklung der Stadt Bayreuth, der das Projekt in der Metropolregion verantwortet.

Bei der Abschlussveranstaltung des Pilotprojekts am 23. September in Greding wurden die Kernergebnisse vorgestellt und Empfehlungen für den weiteren Ausbau des Korridors diskutiert. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen sowie Fachleute aus dem Schwerlastverkehr und der Energiewirtschaft nahmen an dem Austausch teil.

Die A9 zwischen Nürnberg und München zählt mit täglich rund 15.000 bis 18.000 Schwerlastfahrzeugen auf dem für die Studie relevanten Abschnitt zu den wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachsen Deutschlands. Derzeit fährt nur ein geringer Teil der Lkws elektronisch oder mit Wasserstoff. In den kommenden Jahren soll die Zahl alternativer Antriebe im deutschen Schwerlastverkehr jedoch deutlich steigen. Prognosen zufolge werden bis zum Jahr 2040 rund 40 Prozent der Fahrzeuge im Transportbereich alternativ angetrieben. Eine bedarfsgerechte sowie leistungsfähige Ladeinfrastruktur ist für einen nachhaltigeren Straßengüterverkehr daher unerlässlich.

Die fachliche Begleitung des Projekts erfolgte durch die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) aus München. Sie erstellte die Studie im Rahmen des Korridorkonzeptes A9. Gefördert wurde das Vorhaben mit 50.000 Euro aus dem Budget von RegioStrat, einem Projekt der Metropolregion Nürnberg im Rahmen des Forschungsprogramms „Förderung strategischer Regionalentwicklungskonzepte“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als maßgeschneiderte Lösung für die zentrale Transitroute und sollen auf weitere Streckenabschnitte in der Metropolregion übertragen werden.


PRESSEMITTEILUNGEN

Veränderungen in der ILE Jura-Rothsee: Verabschiedung eines Mitbegründers

Die fünf Kommunen Markt Allersberg, Stadt Greding, Stadt Hilpoltstein, Stadt Heideck und Markt Thalmässing arbeiten seit 2017 in der ILE Jura‑Rothsee eng zusammen und setzen gemeinsam zahlreiche Projekte für die Region um.

Bei der ILE Jura-Rothsee gab es eine wichtige Veränderung in der Lenkungsgruppe: Herr Mahl, einer der Mitbegründer der ILE, wurde verabschiedet. Über viele Jahre hinweg hat er die Zusammenarbeit der beteiligten Gemeinden maßgeblich mit aufgebaut und begleitet. Durch sein großes Engagement konnten viele Projekte angestoßen werden, die die Region bis heute stärken. Die Mitglieder der Lenkungsgruppe würdigten seinen Einsatz ausdrücklich und dankten ihm für seine nachhaltigen Impulse, die die ILE bis heute prägen.

Ab Mai wird Herr Erbe, neuer Erster Bürgermeister der Stadt Hilpoltstein, als neues Mitglied der Lenkungsgruppe herzlich in die Runde aufgenommen. Die Lenkungsgruppenmitglieder freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Unverändert bleibt unser Fotowettbewerb, bei dem alle, die Lust am Fotografieren haben, noch bis Juli teilnehmen können.

Gesucht werden eindrucksvolle Aufnahmen aus der Region, die die Vielfalt, Schönheit und Besonderheiten des Jura-Rothsee-Gebiets widerspiegeln.

Das Besondere:

  • Die Gewinnerfotos werden im ILE-Kalender 2027 veröffentlicht
  • Eine Jury wählt die besten Motive aus jeder der fünf Kommunen aus
  • Zusätzlich werden drei Gewinnerfotos besonders ausgezeichnet

Fotos können bis zum 31. Juli 2026 an umsetzungsbegleitung@jura-rothsee.de gesendet werden. Ob Natur, Architektur oder besondere Augenblicke – alle Interessierten sind eingeladen, sich zu beteiligen und ihre Sicht auf die Region einzubringen. Vielen Dank an alle, die bereits mitgemacht haben!

Greding übernimmt Vorsitz der ILE Jura-Rothsee

Die fünf Kommunen Markt Allersberg, Stadt Greding, Stadt Hilpoltstein, Stadt Heideck und Markt Thalmässing arbeiten seit 2017 in der ILE Jura‑Rothsee eng zusammen und setzen gemeinsam zahlreiche Projekte für die Region um.

Zum Jahresbeginn hat der Markt Thalmässing den Vorsitz turnusgemäß an die Stadt Greding übergeben. Der Erste Bürgermeister Josef Dintner übernimmt damit den Vorsitz für das Jahr 2026, unterstützt wird er von Daniel Horndasch, Erster Bürgermeister Allersberg, als seinen Stellvertreter. Als zentrale Ansprechpartnerin steht die ILE‑Umsetzungsbegleiterin Frau Heilscher allen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren zur Verfügung. Im Jahr 2026 ist sie jeden Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr persönlich im Rathaus Greding erreichbar.

Über das Regionalbudget der ILE Jura‑Rothsee können weiterhin gemeinnützige Kleinprojekte mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Anträge für das Regionalbudget 2026 konnten bis 31. Januar eingereicht werden. Gegen Jahresende erfolgt der nächste Projektaufruf – halten Sie Ihre Ideen bereit!

Als strategischer Leitfaden für die Zusammenarbeit dient das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK), das derzeit vom Büro PLANWERK Stadtentwicklung aus Nürnberg aktualisiert wird. In diesem Zuge werden neue Ziele für die kommenden Jahre entwickelt und gemeinsam mit lokalen und regionalen Akteurinnen und Akteuren ein konkreter Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Die ILE Jura‑Rothsee plant spannende Projekte zur Weiterentwicklung des südlichen Landkreises Roth. Wer eigene Ideen einbringen oder Projekte aktiv mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu melden. Die Umsetzungsbegleitung erreichen Sie per E‑Mail unter umsetzungsbegleitung@jura‑rothsee.de, telefonisch unter 0911 / 65 0828-21 oder mobil unter 0151 / 65 1344 21

Tatkräftige Unterstützung für unsere Region

Neuer Schwung in der ILE Jura-Rothsee

Neun Personen stehen vor einem Gebäude mit zwei Türen und zwei Fenstern auf gepflastertem Boden.

Die fünf Nachbarkommunen Markt Allersberg, Stadt Greding, Stadt Hilpoltstein, Stadt Heideck und Markt Thalmässing haben sich 2017 zur ILE Jura-Rothsee zusammengeschlossen. Seitdem stehen die fünf Kommunen in engem Austausch und setzen mit gemeinsamer Kraft Projekte für die Region um.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die einzelnen Kommunen wie auch die Region Jura-Rothsee zu stärken. Gemeinsam werden Projekte umgesetzt und so der Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum nachhaltig positiv weiterentwickelt. mehr...

vollständiger Artikel - Tatkräftige Unterstützung für unsere Region
Vortrag - Kleinstunternehmen der Grundversorgung

Eva-Maria Fell, Wolfgang Zilker, 23. Januar 2019

Vortrags-Präsentation als Download Pressetext - Neue Fördermöglichkeiten für Kleinstunternehmen

Weitere Informationen und die Antragsformulare finden Sie unter:

http://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/foerderung/004011/index.php

Bei Fragen:
E-Mail: eva-maria.fell@ale-mfr.bayern.de
Telefon: 0981 - 591 221

ILE Jura-Rothsee – Jahresbericht

Die interkommunale Zusammenarbeit der ILE Jura-Rothsee (Markt Allersberg, Stadt Greding, Stadt Heideck, Stadt Hilpoltstein, Markt Thalmässing) ist in vollem Gange. Zum 01. August 2019 ging für das nächste Jahr die Sprecherfunktion vom Markt Thalmässing an die Stadt Heideck über. Zum Stabwechsel in der Sprecherfunktion wurde nunmehr eine Zwischenbilanz in Form eines Jahresberichtes zusammengestellt.

ILE Jura-Rothsee – Jahresbericht (01. August 2018 bis 31. Juli 2019) Pressebericht HK 08.08.2019 Pressebericht RHV 09.08.2019

ILE Jura-Rothsee - Der starke Süden im Landkreis Roth

Konzeptvorstellung (PDF-Download)

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