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Herrnsberg

Herrnsberg heute

Zur Zeit Kaiser Heinrichs II. (1002 - 1024) hieß der Ort noch Herrnsperg oder Herrensperg, wohl zurückzuführen auf ein Grafengeschlecht dieser Zeit.

Die Herand residierten in einer stattlichen Burg, deren Grundmauerreste noch heute in einem Wald in der Nähe des Dorfes, der sog. »Boleitn« (= Bachleite) zu finden sind. Im Zuge der Hirschbergschen Erbschaftsregelung wird das Kirchdorf 1305 urkundlich aufgeführt. Das Gotteshaus St. Pankraz geht in seinen Untergeschossen auf das 14. Jahrhundert zurück. In dessen erster Hälfte war ein wirtschaftlicher Abstieg des Orts zu verzeichnen. Zahlreiche Bauern verkauften Besitzungen vor allem an auswärtige Klöster (Plankstetten und Seligenporten). 1414 scheint die Burg noch bestanden zu haben. Die Geschichte von Herrnsberg ist bereits seit 1360 eng mit der von Greding verknüpft, gehörte das Kirchdorf doch bis 1921 zur Pfarrei Greding.

Einwohner: 310

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