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Lange Ostroute

Die lange Ostroute

Eine reizvolle Variante des Fränkischen WasserRadwegs bietet die lange Ostroute. Die 274 km lassen sich in 4 oder 5 Etappen einteilen. Als Ausgangspunkt für die lange Ostroute empfehlen wir Neumarkt i.d.Opf, wo man entlang der 2. Etappe des Fränkischen WasserRadwegs nach Greding startet. Am zweiten Tag der Tour erreicht man über die Etappe 3 Pleinfeld. Von hier aus geht es am großen Brombachsee über Gunzenhausen am Altmühlsee vorbei nach Dennenlohe. Hier radelt man nun die Zwischentour nach Wolframs-Eschenbach, wo man auf den Nordteil des Fränkischen WasserRadwegs mit der Etappe 7 trifft, die nach Roth führt. Am letzten Tag geht es auf dann von Roth zurück zum Ausgangspunkt Neumarkt i.d.Opf. 

In Neumarkt i.d.OPf. beginnt die lange Ostroute in einem der Städtehighlights am Fränkischen WasserRadweg. Der historische Ludwig-Donau-Main-Kanal begleitet die Radler von Neumarkt i.d.OPf. aus Richtung Süden. Entspannt folgen sie dem ebenen Weg am Kanalufer, vorbei an historischen Schleusen und Schleusenwärterhäuschen, bis sie schließlich Berching erreichen. Das Mittelalterstädtchen mit seiner vollständig erhaltenen Stadtmauer ist das Tor zum Naturpark Altmühltal. Durch die Altstadt wechseln die Radler vom historischen Kanal an seinen Nachfolger, den modernen Main-Donau-Kanal, und folgen diesem weiter Richtung Süden. Kurz hinter Berching wechseln sie dabei das Kanalufer. Vorbei an der Benediktinerabtei Plankstetten geht es ins gastfreundliche Beilngries. Barockbauten aus der Zeit der Eichstätter Fürstbischöfe, mittelalterliche Stadtmauertürme und eine lebendige Gastronomieszene verleihen dem Städtchen seine sympathische Atmosphäre. Die Strecke verläuft nun an der Altmühl, wobei die Radler flussaufwärts unterwegs sind. Bei Kirchanhausen überqueren sie den Fluss und wechseln bald darauf am Kratzmühlsee wieder das Ufer. Um den Badesee herum geht es weiter nach Kinding, dessen Ortsbild von der wehrhaften Kirchenburg dominiert wird. In Kinding verlassen die Radler die Altmühl, wenden sich nach Norden und sind bald am Ufer der Schwarzach unterwegs. Ein kurzer Abstecher führt in die Altstadt von Greding mit ihren Türmen und der romanischen Martinsbasilika. Bis Großhöbing begleitet die Schwarzach die Tour, danach geht es an der Thalach in nordwestlicher Richtung weiter nach Thalmässing. Weiter geht es über die Jurahochfläche und durch ein Waldgebiet.

Das Städtchen Heideck begrüßt die Radler zurück im Fränkischen Seenland. Zwischen Feldern, Wiesen und Wäldern geht es über Röttenbach ans Ufer des Großen Brombachsees. Den größten See des Fränkischen Seenlands erreichen die Radler am Seezentrum Allmannsdorf am Nordufer. Der Fränkische Wasserradweg führt sie von dort ein Stück vom Seeufer weg zum Informationszentrum Fränkisches Seenland in der Mandlesmühle. Dort erfahren Besucher viel Wissenswertes über die Entstehung der Urlaubslandschaft, die auch ein riesiges wasserwirtschaftliches Ausgleichsprojekt ist. Von dort geht es weiter nach Pleinfeld, bevor man in Ramsberg am Brombachsee wieder das Seeufer erreicht. Vorbei an den quirligen Seezentren mit ihren Badestränden, Segelhäfen und einladenden Sonnenterrassen in Ramsberg und Langlau (Gemeinde Pfofeld) führt der Weg zum Altmühlsee-Überleiter. Für die Radler folgt nun ein kurzer Abschnitt durch den Wald, bevor sie sich der Stadt Gunzenhausen nähern. Nun ist es nicht mehr weit ans Ufer des Altmühlsee. Hier haben die Radler die Wahl: Sie können den See auf einem ebenen Rundweg umfahren und dabei auch einen Zwischenstopp an der Vogelinsel einlegen, wo sich viele Wasser- und Zugvögel beobachten lassen, oder sie radeln direkt weiter Richtung Westen. Nach etwa zwölf Kilometern erwartet sie der ruhige Dennenloher See, der kleinste der sieben Seen im Fränkischen Seenland. Von hier aus fährt man nun die Zwischenroute Richtung Wolframs-Eschenbach. Vorbei am Kreutweiher zum Brunnenweiher erreicht fährt man bald durch Friedrichsthal. Durch ein Waldstück vorbei an verschiedenen Weihern  kommt man zum Krummweiher. Von hier aus geht es Bechhofen an der Heide, wo man die Wieseth quert. Nachdem man Großenried und Kleinried durchquert hat, erreicht man Weidenbach und Triesdorf. Von hier aus geht es dann weiter in die Minnesängerstadt Wolframs-Eschenbach mit der beeindruckenden Stadtmauer. 

 Von Wolframs-Eschenbach radelt man über die Gemeinde Neuendettelsau nach Windsbach, in die Heimat des Windsbacher Knabenchors. Schon kurz vorher gelangt man wieder ans Rezatufer und folgt dem Fluss, bis die Radroute nach Abenberg abzweigt. Die Burgstadt hinter sich lassend gelangen die Radler nach einigen Passagen durch den Wald durch das Gemeindegebiet von Büchenbach zurück zum Ausgangspunkt in Roth.

Am Ufer der Roth führt der Weg in östlicher Richtung stadtauswärts und anschließend nach Süden über Hofstetten, vorbei am Museum Historischer Eisenhammer, nach Eckersmühlen. Kurz vor der Burgstadt Hilpoltstein verlassen die Radler die Roth. Durch Hilpoltsteins historische Altstadt geht es an den Main-Donau-Kanal, der überquert wird. Anschließend führt die Route an seinem Ufer entlang ein Stück Richtung Norden und an Heuberg vorbei an den Rothsee. Für die nächsten Kilometer verläuft der Weg am idyllischen Ufer des Sees. Von dessen Nordspitze aus folgt man ein kurzes Stück der Staatsstraße 2225 und wendet sich am Kreisverkehr nach rechts Richtung Allersberg. Es geht durch den historischen Markt und dann stetig weiter Richtung Osten in den Bayerischen Jura. Seligenporten (Gemeinde Pyrbaum) mit seinem historischen Kloster, Postbauer-Heng und Berngau liegen an der Strecke. Schließlich erreicht man nach 274 km wieder den Ausgangspunkt: Neumarkt in der Oberpfalz. 

Fahrradweg am Kanal in Neumarkt©Birgit GehrmannGreding©Andreas HubWaldstrandbad Windsbach Vogelperspektive4©Andreas Lederer

Kurz-Info

Gesamtlänge: 274 km

GPS-Daten

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