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Obermässing

Obermässing

Nach Besiedlung etwa im 6. Jahrhundert n.Chr wird der Ort 1068 erstmals urkundlich erwähnt.

Die wuchtige Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ist von Berthold II., dem Stifter der Deutschordensniederlassung, um 1280 errichtet worden. Obermässing gehörte seit 1281 zum Landkapitel Stein des Deutschen Ritterordens. Die territorialen Ordensgewaltigen residierten auf der Komturei Burg Holberg rund 200 Jahre. 1465 wurde das Dorf mitsamt Einwohnern und Schloß an den Eichstätter Fürstbischof Wilhelm von Reichenau verkauft, der das Schloß als Sommersitz benutzte.

In den Blickpunkt des damaligen Deutschland rückte Obermässing 1525 durch die kriegerischen Ereignisse des Bauernaufstands. Hier sammelte sich der »Mässinger Haufe«, der Burg Hofberg einnahm. Im 3ojährigen Krieg wurden Pfarrhof und Teile der Burg verbrannt. 1670 baute Fürstbischof Marquard II. beide wieder auf. Nach der Säkularisation 1803 - Obermässing war inzwischen an Bayern gekommen - wurde das Schloß auf Abbruch verkauft.

Einwohner: 718

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