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Hofberg

Luftbild von dem Hofberg

Die Burg Hofberg geht zurück auf die Adelsfamilie der Mässinger, die 1068 zum ersten Mal urkundlich genannt wird. Als Ministeriale der Grafen von Hirschberg übten sie das Geleitrecht auf der im Tal vorbeiführenden Handelsstraße aus.

Anfang des 13. Jahrhunderts ließen Herren von Mässingen die Burg auf dem Hofberg erbauen. 1285 starb das Geschlecht jedoch aus, und der gesamte Besitzkomplex ging an den Deutschen Orden über. Dieser errichtete dort auf dem Hofberg eine Komturei, die zur Ballei Franken gehörte. 1465 verkaufte der Deutsche Orden die Burg an das Fürstbistum Eichstätt, in dessen Herrschaft sie bis zur Säkularisation 1803 verblieb. 1525 wurde im Rahmen des Bauernkrieges, der u. a. im Fürstbistum Eichstätt, der Pfalzrafschaft Neuburg und der Markgrafschaft Ansbach-Brandenburg schlimme Auswirkungen zeigte, auch die Burg Hofberg durch den aufständischen "Mässinger (Bauern-) Haufe" eingenommen und geplündert.

Wegverlauf: Der Wanderweg beginnt in der Ortsmitte von Obermässing bei der Gastwirtschaft "Grüner Baum" (Park- und Einkehrmöglichkeit). Er führt über 200 Treppenstufen mit Handlauf über einen historischen Weg direkt zur Burg und über Wald- und Wiesenwege zurück ins Dorf.
Reine Gehzeit: 45 Minuten.


Hofberg: 19

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