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Hausen

Filialkirche St. Peter und Paul in Hausen

Mit dem Ende des 8. Jahrhunderts hören Ortsnamen in der Zusammensetzung mit -hausen auf.

Es ist daher anzunehmen, dass auch die Entstehung Hausens vor diese Zeitmarke zu setzen ist. Urkundlich taucht es erstmals im 12. Jahrhundert auf. Der Sitz der Herren von Hausen soll einstmals in der Mitte des Dorfes gestanden haben. 1250 schenkte Graf Gebhard von Hirschberg dem Hospital des Deutschen Ordens zu Ellingen den sog. Grafenhof zu Husen. Die Verbindung mit den Ortsrittern ist auch für später noch belegt. 1496 verkaufte Hans Zenner, Richter zu Neustadt, die Burg an Hans von Schafhausen. Auch die Herren von Jahrsdorf waren im Ort begütert. Hausens Kirche St. Peter und Paul stammt aus gotischer Zeit. 1689 wurde sie umgebaut von Johann Baptist Camesino. Johann Michael Decker, Kaplan in Hausen und Mettendorf, schrieb 1805 den »Versuch einer Geschichte der Stadt und Pfarrei Greding«. Er stammte aus Hausen.

Einwohner: 170

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